Was möchten Sie melden?

Öffnen Sie keine Links oder Anhänge und laden Sie keine externen Inhalte wie Bilder nach.

Tragen Sie Name und E-Mail-Adresse des Absenders ein, z. B. „Max Mustermann max@email.de“. Mehrere Absender können Sie einfach nacheinander eintragen.

Was bedeutet die Kennzeichnung?

Gefälschte E-Mails werden technisch immer professioneller. Andererseits können auch echte Nachrichten durch Fehlkonfigurationen, Weiterleitungen oder externe Versanddienste auffällig wirken. Deshalb lässt sich nicht jede Nachricht technisch eindeutig als echt oder gefälscht einstufen - die menschliche Prüfung bleibt unverzichtbar.

Zur Unterstützung dient ein Ampelsystem mit zwei Stufen: Zugestellte E-Mails mit technischen Auffälligkeiten erhalten im Betreff den Zusatz „YELLOW:“ oder „RED:“. Besonders auffällige Nachrichten werden nicht zugestellt. Eine grüne Kennzeichnung gibt es nicht: Eine E-Mail ohne Markierung im Ampelsystem ist nicht automatisch sicher. Prüfen Sie daher auch diese Nachrichten.

YELLOW

Die Nachricht weist Auffälligkeiten auf. Ihre Echtheit lässt sich technisch nicht eindeutig beurteilen. Öffnen Sie vor der Prüfung keine Links oder Anhänge.

Prüfen Sie:

  • Ist die vollständige Absenderadresse korrekt?
  • Passen der Inhalt und die gewünschte Handlung zum Absender?
  • Haben Sie die Nachricht oder die darin beschriebene Handlung erwartet?

Nur wenn alle drei Punkte zutreffen, können Sie die Nachricht wie gewohnt bearbeiten. Trifft ein Punkt nicht zu oder haben Sie Zweifel, gehen Sie wie bei einer RED-Nachricht vor.

RED

Die Nachricht weist auf ein deutlich erhöhtes Risiko hin. Öffnen Sie keine Links oder Anhänge und laden Sie keine externen Inhalte wie Bilder nach. Bevor Sie die Nachricht bearbeiten oder darauf reagieren, überprüfen Sie über einen unabhängigen Kontaktweg, ob der Absender genau diese Nachricht geschickt und die darin gewünschte Handlung veranlasst hat:

  • Bekannter Absender: Kontaktieren Sie ihn über einen Kanal, den Sie bereits kennen, zum Beispiel telefonisch. Verwenden Sie dafür keine Kontaktdaten aus der verdächtigen Nachricht.
  • Unbekannter Absender: Suchen Sie selbst nach öffentlich zugänglichen Kontaktmöglichkeiten, zum Beispiel auf der offiziellen Website. Nutzen Sie keine Links oder Kontaktdaten aus der verdächtigen Nachricht.

Echtheit bestätigt: Bearbeiten Sie die Nachricht wie gewohnt. Melden Sie sie anschließend als „Fehlerhafte Einordnung“.

Echtheit unklar: Gehen Sie davon aus, dass die Nachricht nicht authentisch ist. Reagieren Sie nicht darauf und melden Sie sie als „Phishing“.